Dein Hauptziel – wohin willst du

Um deine Firma zu in die richtige Richtung zu bekommen musst du einmal wissen wohin du selbst willst

Dein Hauptziel definieren

Um Ihr Hauptziel zu erkennen, sollten Sie systematisch vorgehen. Dazu empfiehlt es sich, eine Liste zu entwerfen, die Ihre Gedanken Schritt für Schritt gezielt auf ein bestimmtes Thema lenkt.

Zu Beginn schreiben Sie Ihre Wünsche auf und anschließend alles, was Sie in ihrem tiefsten Inneren ablehnen. Im weiteren Verlauf gilt es, die Hindernisse zu erkennen, die Ihrem Hauptziel im Wege stehen. Am Schluss gehen Sie alle Punkte noch einmal durch, streichen die nicht ganz so wichtigen Themen und formulieren im Gegenzug das Wesentliche ausführlich.

Wir geben Ihnen eine genaue Anleitung, wie Sie dabei vorgehen können. Natürlich ist dies nur eine Anregung – wenn Sie einen Punkt gern anders angehen wollen, setzen wir Ihnen keine Grenzen. Darüber hinaus freuen wir uns auf Ihr Feedback. Wenn Sie Anregungen zur Vervollständigung oder Verbesserung dieser Anleitung haben, schicken Sie uns Ihre Vorschläge.

  1. Was lehnen Sie persönlich ab?

Es gehört zum natürlichen Prozess zur Erforschung Ihres Hauptziels, an das Negative in Ihrem Leben zu denken. Damit sind auch unschöne Dinge gemeint, die Sie vielleicht einmal erlebt haben oder ganz einfach niemals erleben wollen.

Genauso wie das Positive kann das Negative dabei helfen, Ihre Gefühle zu ordnen. Bleiben Sie nicht zu lange an diesem Punkt hängen, damit Sie sich mental nicht zu sehr in den pessimistischen Bereich begeben. Lassen Sie sich jedoch auch ausreichend Zeit, um die Dinge beim Namen zu nennen.

 

Beispiel: Bereits zuvor hat Carsten entdeckt, dass er mit dem Stadtleben unzufrieden ist. Doch was ist es genau? Vor allem stört ihn der starke Verkehr, die Verschmutzung und der damit verbundene Stress. Andere Dinge gefallen ihm sogar an seinem Wohnort, deshalb sollte sich das Negative nicht einfach auf „Stadtleben“ beziehen, sondern auf die einzelnen störenden Punkte.

Darüber hinaus lehnt Carsten grundsätzlich Trägheit ab. In schlechten Phasen neigt er selbst dazu, sich gehenzulassen und manche Pflichten lieber auf morgen zu verschieben, statt sie zügig zu erledigen. Da er jedoch weiß, dass solches Verhalten eher zu noch mehr Überforderung führt, schreibt er diese Art des Verhaltens als negativ auf.

Bei der Arbeit ist es ihm verhasst, einen Job zu tun, den er hasst. Niemals würde er als einfacher Angestellter einfach tagtäglich seine Pflichten erfüllen wie ein Automat, ohne dabei irgendein Gefühl für seine Firma zu entwickeln.

Er beleuchtet sämtliche Aspekte seines Lebens. Dazu gehört beispielsweise auch eine konkrete Vorstellung einer Partnerin. Dazu schreibt er ein paar No-Gos auf, wie beispielsweise Drogenabhängigkeit.

Eine aktuelle Sache in seinem Leben, die er ablehnt, sind etwas vierteljährliche Zusammenkünfte mit entfernten Verwandten, die er mehr aus Pflichtgefühl denn aus freiem Willen durchführt.

Ein weiterer Punkt ist die Vorstellung, dass er durch Arbeit und anderweitige Verpflichtungen nicht mehr in der Lage sein könnte, ausreichend Zeit für seine hobbys aufzubringen.

 

Diese Liste ist keinesfalls abschließend und könnte noch nahezu endlos weitergeführt werden. Sie soll Ihnen lediglich einen Denkanstoß geben, welche Aspekte Sie beleuchten können. Wenn Sie Ihre Gedanken erst einmal darauf konzentriert haben, wird es Ihnen leichtfallen, weitere Punkte ausfindig zu machen, die Sie nicht mögen – seien Sie fiktiv oder tatsächlich real in Ihrem Leben vertreten.

  1. Was wünschen Sie sich am innigsten?

Jetzt können Sie sich richtig in Ihren Träumen verlieren. Schreiben Sie alles auf – auch hierbei sowohl reale als auch fiktive Dinge. Versuchen Sie, nicht zu materealistisch zu werden – diese Wünsche stehen meist nur an der Oberfläche und verdecken Ihre tiefsten Sehnsüchte.

Denken Sie vorrangig an Dinge, bei denen Sie sich wirklich wohl fühlen und die Ihrem Leben einen Sinn geben. Dies können Hobbys, Ihr Beruf oder einfach Empfindungen sein. Auch an dieser Stelle können auch partnerschaftliche Wünsche (oder das Gegenteil) eingebracht werden.

 

Beispiel: Carsten denkt zunächst an seine Hobbys. Die einsame Spitze bietet hierbei sowohl Modellbau als auch die Arbeit mit Grafiken – den Beruf, den er gewählt hat. In diesem Fall hat er seine Begabung bereits zu einem früheren Zeitpunkt entdeckt. Andernfalls könnte jetzt der entscheidende Moment gekommen sein, um vom „einfachen“ Handwerker, der Renovierungen anbietet, zum Spezialisten für 3D-Grafiken umzusatteln.

Fotografieren ist ebenfalls eine Tätigkeit, bei der er alles um sich herum vergessen kann. Vor allem Landschaftsfotografie liebt er – damit verbunden auch Reisen. Dieser Punkt hängt teilweise mit seinem Wunsch, nicht mehr in der Stadt zu leben, zusammen.

Carsten ist Single und damit nicht unglücklich. Auf längere Sicht wünscht er sich jedoch eine feste Partnerschaft, auch Kinder sind ihm wichtig. Da er bereits in die Liste vertieft ist, nutzt er die Gelegenheit, um sich wichtige Merkmale einer potentiellen Partnerin zu notieren: unter anderem spielt es für ihn eine wichtige Rolle, dass Sie intellektuell auf seinem Niveau ist und zumindest einen Teil seiner Hobbys teilt. Die Grundwerte sollten auch im Wesentlichen übereinstimmen.

Ein materielles Ziel ist ein Haus im Grünen, das er zusammen mit einer zukünftigen Familie bauen möchte. Auch hier gibt es konkrete Vorstellungen – unter anderem bauliche Details und Spielereien, die ihm als Grafiker und Modellbauer natürlich wichtig sind. Das Haus ist zwar ein materieller Wunsch, doch stecken weitere Wünsche dahinter: Die Familie, der Umzug aufs Land und beruflicher Erfolg, der ausreicht, um ihm überhaupt die Finanzierung eines eigenen Hauses zu ermöglichen.

Je genauer du weißt wohin du willst desto besser.

Du brauchst vorab nicht wissen wie du das erreichst – du musst nur einmal deine Richtung festlegen

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